Chronik der Burg Pürnstein

1010

 

Erste Erwähnung der Burg Pürnstein

1170

 

Alram von Birchensteine wird als Besitzer der Burg erwähnt.

13. Jhdt.

 

Burg Pürnstein kommt an das Fürstentum des Hochstifts Passau und wird Grenzburg gegen das Herzogtum Österreich.

15. Jhdt.

 

Die Starhemberger sind auf Burg Pürnstein Burghauptleute und bauen sie zur stärksten Bastion im oberen Mühlviertel aus.

1449
Weihe der Kapelle "auf der oberen neuen Burg".
1526

 

Burg Pürnstein zählt zu den wichtigsten Burgen des Landes und muss ständig im Verteidigungszustand gehalten werden.

1572

 

Die Starhemberger verkaufen die Burg an die Grafen von Harrach.

1594

 

Das Archiv der oberösterreichischen Landesstände wird auf die Burg in Sicherheit vor den Türken gebracht.

1771

 

Die Burg wird durch den Bischof Firmian von Passau, dem Lehnsherrn der Burg, renoviert.

1801

 

Nach der Säkularisation kommt Burg Pürnstein an das Kaiserhaus Österreichs.

Jan. 1866

 

Carl Christian Müller kommt in den Besitz der Burg.

Sep. 1866

 

Der Kernbau geht durch Brandstiftung in Flammen auf.

1883

 

Müller schenkt die Burg seiner Tochter Ida, deren Mann erste Erhaltungsmaßnahmen an der Burg vornimmt.

1939
Burg Pürnstein wird unter Denkmalschutz gestellt.
1988 ff.
Der Kernbau der Burg erhält ein Notdach, welches sich in der Folgezeit jedoch als Fehlkonstruktion erweist, mit gravierenden Konsequenzen für die umliegenden Dächer.
1994
Dr. Hilde Merz, eine Urenkelin von Ida Müller, übernimmt als Kunsthistorikerin die denkmalpflegerische Verantwortung auf Burg Pürnstein.
2003
Dr. Hilde Merz wird Alleineigentümerin von Burg Pürnstein.